Intro

Dieser Blog ist eine Nichtraunzerzone!


Laut duden ist die bedeutung von „raunzen“: weinerlich klagen, dauernd unzufrieden nörgeln. Mir fallen dazu noch ein paar synonyme: sempern, mosern, quengeln, jammern, … Wie fühlts Du Dich, wenn Du diese begriffe liest? Nicht ganz so gut, oder? Und jetzt denk ganz intensiv an jemanden, der ein raunzer ist. Du brauchst Dich gar nicht extrem bemühen, da fällt Dir sicher bald wer ein. Gibt ja leider genug von diesen zeitgenossen.

Na? Ist er oder sie schon da? Verspürst Du unbändige lust, die person sofort auf einen kaffee einzuladen und zu hören, was sie zu sagen hat? … Dachte ich mir! 😉Bild

Raunzer nerven, sind spaßbremsen, energieräuber, schaffen negative stimmung und sind trotz ihrer raunzerei zufrieden dort wo sie sind. Sonst würden sie ja nicht raunzen, sondern was tun, um die situation zu ändern. Was ändern? Wo kämen wir denn da hin! Ist ja viel zu anstrengend Nachher ist es ohnehin nicht besser als vorher. Außerdem ist das ja urgefährlich! Was, wenn’s dann wirklich besser würde? Dann gäb‘s ja nichts mehr zum raunzen. Geht also gar nicht! Und überhaupt wird sowieso alles immer schlechter. Ja, früher, da war das ganz anders … Und genau das brauche ich nicht. Brauchst Du scheinbar auch nicht, sonst wärst Du nicht hier.

Also: Willkommen in meinem blog und der Nichtraunzerzone!

Es gibt einen konkreten anlass, warum ich diese spezies jetzt mehr denn je nicht brauchen kann. Weil sie mich nicht weiterbringt und verhindern will, dass ich – oder auch andere – ihr ziel erreichen. Ich bin vor kurzem 52 geworden und seit zirka drei monaten auf arbeitssuche. 2012 fasste ich den entschluss, meine idee der selbständigkeit umsetzen und zu diesem zweck habe ich meine langjährige zugehörigkeit zu einem internationalen konzern gekündigt. Es gab für mich dort keine perspektiven mehr und, wie derzeit in so vielen großen firmen, hat das controlling die alleinige herrschaft über strategie und unternehmenskultur übernommen. Statt gestalten war reporten angesagt und darin fand ich mich nicht mehr wieder.

Meine eigene firma hat sich trotz persönlichem und finanziellem einsatz leider doch nicht so entwickelt, wie ich es brauchen würde und so habe ich die notbremse gezogen, bevor diese entscheidung fremdbestimmt getroffen wurde. Nun sind also ich und meine arbeitskraft wieder zu haben.

Und schon meldete sich auch in mir ein keiner raunzer, der sagte: „Ui! Na, des wird schwierig!“
„Klar, es wird kein spaziergang, aber es wird klappen. Und ich werde nicht irgendeinen job bekommen, sondern genau den, den ich mir wünsche. Und auch mit dem gehalt, das ich mir wünsche und das ich auch verdiene.“
„E kloa!“ [Er zieht mit dem zeigefinger ein augenlid richtung wangenknochen] Des schau i ma an, wie des geh’n soll.“ Ich sehe ihn förmlich grinsen.
„Indem ich nicht auf dich und deinesgleichen höre, alter raunzer, ganz einfach.“
„ — „ Jetzt schmollt er. Und in seinem schmollwinkerl sitzt er noch immer. Demnächst erkläre ich warum.

Bis dahin wünsche ich Dir ausschließlich aufbauende begegnungen!
Liebe grüße
Roswitha

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